
Coming Out Day: Schauen Sie nicht weg!
Lesbische und schwule Jugendliche sind in ihrem Coming out zumeist einsam und allein, von der Außenwelt ausgegrenzt und oft ganz auf sich alleine gestellt… Häufig kommen Mobbing und Gewalt in Schule und sogar auch im eigenen Elternhaus hinzu. Und niemand scheint ebenso zu sein und zu fühlen wie sie selbst…
Als Resultat von anhaltenden Diskriminierungserfahrungen und ohne die Möglichkeit von Unterstützung haben lesbische und schwule Jugendliche eine vier- bis siebenmal höhere Suizidrate, leiden öfter an Depressionen, Essstörungen und selbstverletzendem Verhalten.
Jugendliche müssen monatelangen Hausarrest und somit den Abbruch ihrer sozialen Kontakte erleiden. Und auch heute noch werden lesbische und schwule Jugendliche von zuhause rausgeworfen, wenn sie sich outen.
Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe und Unterstützung für diese Jugendlichen! In vielen Städten gibt es Beratungsstellen oder Jugendgruppen. Doch den fast ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Projekten fehlt es oft am Notwendigsten, um auf das Angebot überhaupt aufmerksam zu machen. Um die Beratungsfortbildung für ehrenamtliche HelferInnen bezahlen zu können. Oder auch, um einen hinausgeworfenen Jugendlichen für ein paar Nächte unterbringen zu können.
COMING OUT DAY e.V. unterstützt lesbische und schwule Jugendprojekte mit Ihrer Hilfe und sorgt dafür, dass lesbische Mädchen und schwule Jungen einen gleichberechtigten Start in Ihr Leben bekommen
Aktuelle Meldungen
„Keine Toleranz gegenüber dem Hass“Unser Vorstandsvorsitzender Sven Norenkemper wurde von der Kampagne „Die Gesellschafter“ der Aktion Mensch gebeten, einen Kommentar für das Internet-Tagebuch zu einem beliebigen, aktuellen Zeitungsartikel zu schreiben.
Norenkemper kommentiert einen Artikel von Markus Kavka bei ZUENDER, dem Online-Jugend- Magazin der ZEIT, über die zunehmenden Hassparolen gegen Lesben und Schwule im deutschsprachigen Hiphop.
Im Diskussionsforum gab es darauf hin teils erschreckende Reaktionen und Kommentare, die leider auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sind.

